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Adventistischer Pressedienst
  1. An einer Medienkonferenz Anfang Dezember auf dem Capitol Hill in Washington D.C./USA, gab Chris Stewart, Mitglied des Repräsentantenhauses (Republikaner/Utah), die Einführung einer Gesetzesvorlage namens „Fairness for All“ (FFA) bekannt. Die Gesetzesinitiative, die am 6. Dezember im Repräsentantenhaus eingebracht wurde, soll sicherstellen, dass die freie und offene Ausübung der Religion nicht untergraben wird, unabhängig von zukünftigen politischen Trends. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahm mit Rechtsanwälten der Abteilung Religionsfreiheit an der Medienkonferenz teil, um ihre Unterstützung für die Gesetzesvorlage zum Ausdruck zu bringen.

    Die Idee der Religionsfreiheit sei von den meisten in der US-Gesellschaft als ein rechtlich schützenswertes Anliegen betrachtet worden, schreibt der Nachrichtendienst Adventist News Network (ANN). Heute sei dieses Ideal, das „lange als grundlegendes Menschenrecht und zentraler Wert der Amerikanischen Republik verehrt wurde“, umstritten und mit Kontroversen behaftet. In den letzten zwei Jahrzehnten sei es von einer der Ideen, denen die meisten zugestimmt hätten zu einer der polarisierendsten im öffentlichen Diskurs Amerikas geworden. Rechtliche Schutzmaßnahmen zu Gunsten der Religionsfreiheit würden heute von „einem Schwert zur Diskriminierung anderer“ bis „veraltet und unnötig“ in der heutigen pluralistischen Gesellschaft bezeichnet.

    Für Angehörige religiöser Minderheiten sei dieser seismische Wandel in der öffentlichen Haltung gegenüber den Anliegen der Religionsfreiheit unverkennbar und beunruhigend zugleich, so ANN. Die „Frontlinie diese Kulturkrieges“ verlaufe im Spannungsfeld zwischen dem Schutz der Religionsfreiheit und den Bürgerrechten der LGBTQ-Community. So würden Gläubige, die eine biblisch begründete, traditionelle Sichtweise von Ehe und Beziehungen aufrechterhalten würden, zunehmend als intolerant oder scheinheilig eingestuft.

    Wenn sich das Gefüge der Gesellschaft verändere, habe dies Auswirkungen auf politische und rechtliche Bereiche und könne das Führen von religiösen Institutionen wie Kirchen, deren Schulen oder medizinischen Institutionen betreffen sowie deren Zweck und Anliegen beeinträchtigen, so ANN weiter.

    „Equality Act“ – ein einseitiger Ansatz

    Am 17. Mai 2019 wurde von einer großen Mehrheit des US-Repräsentantenhauses das Gleichstellungsgesetz mit der Bezeichnung „Equality Act“ verabschiedet. Es will die Diskriminierung von Personen beenden, die sich als Lesben, Schwule, Bisexuelle oder Transgender (LGBT) definieren. Nach dem Bericht des Nachrichtendienstes gingen Vertreter der Religionsfreiheit davon aus, dass die zweite Kammer, der Senat, in der laufenden Legislaturperiode das Gleichstellungsgesetz nicht abschließend behandeln werde. Für sie sei der Entscheid im Repräsentantenhaus dennoch ein Weckruf gewesen. Zum ersten Mal sei damit im Parlament eine Bundesgesetzgebung verabschiedet worden, die den Schutz von LGBT-Personen erheblich ausweitet, ohne gleichzeitig auch entsprechende Schutzmaßnahmen für religiöse Organisationen und Glaubensgemeinschaften vorzusehen.

    Der Ansatz des Gleichstellungsgesetzes sei nicht falsch, Belästigung und Diskriminierung gegenüber denen zu verhindern, die in vielen Bereichen des zivilen Lebens Feindseligkeiten ausgesetzt seien. Aber das Gleichstellungsgesetz sei in Bezug auf das problematisch, was es unterlasse, nämlich das Grundrecht der Glaubens- und Gewissensfreiheit sowie der freien Religionsausübung anzuerkennen und zu schützen.

    Mögliche Folgen sehen Vertreter der Religionsfreiheit nach einer Annahme des „Equality Acts“ durch den Senat hinsichtlich Anstellungsentscheidungen von Arbeitnehmern, Entzug von Akkreditierungen religiöser Schulen und Organisationen durch die Regierung oder Berufsverbände, Einschränkungen bei Organisationen der Sozial- und Katastrophenhilfe religiöser Institutionen.

    Kein entweder-oder, sondern sowohl-als-auch
    „Wir müssen nicht zwischen dem Schutz der Religionsfreiheit oder dem gleichberechtigten Schutz der Bürgerrechte für alle im öffentlichen Raum wählen“, so adventistische Vertreter der Abteilung Religionsfreiheit. Diese beiden großen Ziele stünden nicht im Widerspruch zueinander, sondern ergänzten sich.

    Das Engagement für die Religionsfreiheit schließe weiterhin den Einsatz für die freie Religionsausübung ein, das Respektieren der Gewissensentscheidungen von Angestellten und Unternehmern sowie das Recht, die Kirche und deren Institutionen nach „unseren biblischen Werten und Überzeugungen“ zu verwalten.

    Gesetzesvorlage „Fairness For All“ (FFA)
    Die transkontinentale Leitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordamerika (NAD) und die adventistische Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) haben laut ANN in den letzten Jahren mit etlichen Gruppen an der Gesetzesvorlage „Fairness for All“ zusammengearbeitet. Diese wurde jetzt am 6. Dezember im US-Repräsentantenhaus eingebracht.

    „Fairness For All“ will demnach religiösen Einzelpersonen und Gemeinschaften einen starken Schutz bieten, ihren Überzeugungen entsprechend zu leben und zu entscheiden. Gleichzeitig erweitert die Gesetzesvorlage den Schutz der Bürgerrechte von LGBT-Personen und anerkennt, dass sie in säkularen Arbeitsverhältnissen, in Wohnsituationen und vielen anderen geschützten Bereichen weder diskriminiert noch schikaniert werden dürfen.

    „Fairness For All“ signalisiere aber „kein Umdenken der Kirche in Fragen der sexuellen Orientierung oder Geschlechteridentität“. Wenn dies der Fall wäre, würde sich die Kirche nicht für diese Gesetzesvorlage einsetzen, heißt es bei ANN. „Fairness for All“ habe eine doppelte Botschaft, die im Mittelpunkt dieser Gesetzesvorlage stehe: Wahrung der Religionsfreiheit und der Menschenwürde.

    Der 70-seitige Gesetzesvorschlag schützt laut ANN im Wesentlichen folgende Bereiche der Religionsfreiheit: Religiöse Erziehung und Bildung; religiöse Arbeitgeber und Institutionen sowie deren Anstellungsbedingungen, Arbeitnehmer mit religiösen Präferenzen erhalten am Arbeitsplatz den gleichen rechtlichen Schutz ihrer Anliegen wie Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen; Schutz von Immobilien religiöser Organisationen vor Verwendung für Zwecke, die sie nicht gutheißen können; Schutz von Kleinunternehmern und medizinischen Einrichtungen, Dienstleistungen zu erbringen, die ihre religiösen Überzeugungen verletzen – dennoch sind medizinische Einrichtungen weiterhin verpflichtet, Menschen unabhängig ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechteridentität zu behandeln; Schutz religiöser Sozial- und Katastrophenhilfeorganisationen (ADRA, ACS); Schutz vor Entzug der Steuerbefreiung bei religiösen Organisationen vor Maßnahmen der Bundessteuerbehörde IRS aufgrund religiöser Überzeugungen und Praktiken.

    Starke Opposition von Menschenrechtsorganisationen
    Für Menschenrechtsorganisationen wie „American Civil Liberties Union“ (ACLU), „Americans United for Separation of Church and State»“ „Center for American Progress“ (CAP) und „Human Rights Campaign“ (HRC) ist die Gesetzesvorlage „Fairness For All“ eine Bedrohung der bestehenden Bürgerrechtsschutzmaßnahmen.

    Laut „Human Rights Campaign” sei die Gesetzesvorlage sehr gefährlich, weil sie den bestehenden Schutz der Menschen aufgrund von Rasse, Geschlecht und Religion wieder in Frage stellen würde. „Gleichzeitig würde sie neue, problematische Bestimmungen einführen, die angeblich darauf abzielen, Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität mit weitreichenden Ausnahmen zu verbieten, wobei es sich im Wesentlichen um eine Lizenzierung der Diskriminierung von LGBTQ-Personen und Frauen handelt“, so „Human Rights Campaign“.

    Unterstützer der Gesetzesvorlage
    Die Initiative „Fairness For All” wird unter anderen unterstützt von: „1st Amendment Partnership“; „American Unity Fund“; „Council for Christian Colleges & Universities“; „Center for Public Justice“, „National Association of Evangelicals“; „Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage“ (Mormonen) und der „Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten“.

  2. In seiner turnusmäßigen Sitzung am 2. Dezember hat das Leitungsgremium der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Nord- und Ostdeutschland (Norddeutscher Verband, NDV) gegen die vom Exekutivausschuss der Weltkirchenleitung (GC-ExCom) ausgesprochene Verwarnung einstimmig Einspruch eingelegt. Gleichzeitig wurde eine Stellungnahme zur Verwarnung verabschiedet und an die Weltkirchenleitung weitergeleitet.

    Gemeinsam mit fünf anderen überregionalen adventistischen Kirchenleitungen wurde der NDV während der Jahressitzung (Annual Council) des Exekutivausschusses der Kirche in Silver Spring, Maryland/USA verwarnt (wir berichteten am 15.10.2019). Zugrunde lag der Vorwurf, der NDV hätte Maßnahmen ergriffen, die nicht in Übereinstimmung mit dem Regelwerk der Weltkirche (Working Policy, WP) stünden. Der NDV ordiniert seit 2016 keine Pastoren mehr für den weltweiten Dienst, sondern „segnet“ lediglich seine Angestellten für den pastoralen Dienst, unabhängig von ihrem Geschlecht. Diese „Segnung“, so der NDV Vorstand, stünde nicht im Gegensatz zur WP. Es gebe daher kein Mandat zur weltweiten Ordination, meint Pastor Johannes Naether, Präsident des NDV.

    In dem Einspruch gegen die Verwarnung zeigen die Mitglieder des Verbandsausschusses das Verfahren, das zu der Verwarnung führte, selbst als Verstoß gegen die Verfahrensregeln an. Nach ihrer Auffassung etabliere die WP keine Rechtspflicht zur Ordination. So gebe es auch keinen Anspruch der Pastoren auf eine Ordination. Hintergrund ist eine Entscheidung der Weltkirche bei ihrer Weltsynode 2015 in San Antonio, Frauen nicht zum Pastorenamt zu ordinieren. Zuvor hatte aber der NDV bereits 2012 sich für die Frauenordination positioniert und 2016 die gegenwärtige Praxis beschlossen.

    In ihrer Eingabe bringen die Mitglieder erneut zum Ausdruck, dass die Integrität des Pastorenamtes, des pastoralen Dienstes und der Kirche als Institution in der Gemeinde und der Öffentlichkeit in ihrem Gebiet am besten geschützt sei, wenn Pastoren und Pastorinnen gleich behandelt würden. Damit werde auch gleichzeitig die Anti-Diskriminierungs-Regelung der WP umgesetzt, auch wenn diese ausdrücklich nicht für die Ordination gelten soll. Nach Auffassung des NDV erlaube diese Ausnahme allerdings nur die Diskriminierung in Fragen der Ordination, verbiete aber nicht die grundsätzliche Gleichbehandlung.

    Auch die schwedische überregionale Kirchenleitung hat gegen ihre Verwarnung Einspruch erhoben. Auch sie sieht in der ausgesprochenen Verwarnung eine Verletzung des Regelwerks selbst und wendet sich dagegen, dass die vereinbarten Verfahren im Umgang mit vermeintlichen Regelverstößen nicht eingehalten wurden. Ein besonderer Kritikpunkt der Verwarnten wendet sich gegen die kurzfristige Ankündigung der Verwarnung von nicht einmal 24 Stunden, einer fehlenden Gelegenheit sich zu erklären, außer einer 4-minütigen Redezeit vor dem Plenum des Exekutivausschusses der Weltkirche und der nicht klar benannten Regelverstöße.

    Für den Vorstand des NDV, so heißt es weiter in der Stellungnahme, sei der Vorstand der Weltkirche zu einem nicht mehr berechenbaren Gegenüber geworden. Das Vertrauen sei tief erschüttert und das Beschriebene für die gesamte Weltkirche alarmierend. Gleichzeitig wird in dem Dokument betont, dass der NDV „gern Teil der weltweiten Adventfamilie“ sei, die sich „in kultureller und theologischer Vielfalt“ präsentiere. Die Segnungspraxis nach den Regeln der WP würde der NDV bis auf Weiteres nicht ändern.

    Die Stellungnahme des NDV ist hier nachzulesen - https://www.adventisten.de/utility/dokumente-und-stellungnahmen/

  3. Laut einer aktuellen Umfrage des Tagesspiegel gehört das Krankenhaus Waldfriede zu den meistempfohlenen Kliniken Berlins. Sowohl die gynäkologische Abteilung als auch das Brustkrebszentrum wurden ausgezeichnet. Das in der Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten geführte Krankenhaus ist bereits mehrfach als beste Klinik des Landes ausgezeichnet worden.

    Seit 2005 fragt Der Tagesspiegel, Berlins auflagenstärkste Tageszeitung, alle zwei Jahre die niedergelassenen Ärzte der Hauptstadt, an welche Kliniken sie ihre Patienten überweisen. Jetzt wurden die Ergebnisse der aktuellsten Umfrage veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe des Tagesspiegel-Klinikmagazins enthält die detaillierten Ergebnisse der neuesten Ärzteumfrage, Artikel ausgezeichneter Chefärzte über Therapien von mehr als 60 Krankheiten, Angaben über Klinikessen, Klinikhygiene und vieles mehr.

    Wie der Tagesspiegel berichtet, fällt auf, dass manche Kliniken in einem Fachbereich für sämtliche abgefragten Krankheitsbilder am häufigsten empfohlen wurden. In den Bereichen gutartige und bösartige Tumore bei gynäkologischen Erkrankungen gehört die gynäkologische Abteilung des Krankenhaus Waldfriede, unter der Leitung des Chefarztes Dr. med. Florian Müller, zu den am meisten empfohlenen Kliniken.

    Auch das Brustkrebszentrum des Krankenhauses Waldfriede, unter der Leitung der Chefärztin Dr. med. Barbara Brückner, findet diese hohe Anerkennung und wird bei dieser Krebsart von den niedergelassenen Ärzten für ihre Patientinnen am meisten empfohlen.

    Krankenhausvorstand Bernd Quoß freut sich über die erneute Auszeichnung und verweist nicht ohne Stolz auf seine Mitarbeiter, die mit unter den 100 besten Ärzten Deutschlands zu finden sind. „In den letzten drei Jahren gehörten wir in Deutschlands größtem Krankenhausvergleich auch mit zu den TOP regionalen Krankenhäusern.“

    Das Gesundheitsnetzwerk des Krankenhauses Waldfriede ist mittlerweile zum vielfältigsten Medizin- und Pflegeanbieter im Bezirk Steglitz-Zehlendorf geworden. Neben dem Krankenhaus Waldfriede, der Sozialstation und dem Gesundheitszentrum PrimaVita mit zugehörigem Schwimmbad gehören auch die Akademie für Gesundheits- und Krankenpflege, die Privatklinik Nikolassee, die Servicegesellschaft Krankenhaus Waldfriede, das Desert-Flower-Center, das Seniorenhaus Waldfriede, eine ambulante Tagesklinik und künftig ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) zur besseren ambulanten Versorgung zum Netzwerk. Damit gehört das "Netzwerk Waldfriede" auch zu den größten Arbeitgebern im Bezirk. Der Träger ist die weltweite evangelische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Im April nächsten Jahres feiert das Krankenhaus sein 100-jähriges Bestehen.

  4. Mit einem Spendenaufruf für obdachlose Familien wendet sich die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe e.V. (ADRA) an die Bevölkerung. Albanien wurde vor zwei Wochen vom stärksten Erdbeben seit 1926 heimgesucht. ADRA bittet um Hilfe, um die betroffenen Menschen mit Notunterkünften und Lebensmitteln zu versorgen.

    Das Beben der Stärke 6,4 hatte den gesamten Balkan erschüttert. Nach offiziellen Angaben sind 51 Menschen ums Leben gekommen, weitere 2.000 Menschen sind verletzt. Nach Angaben der Regierung sind 4.000 Menschen obdachlos und 1.200 Gebäude unbewohnbar.

    Laut Geschäftsführer Christian Molke von ADRA Deutschland sei die Hilfsorganisation seit Jahren in Albanien aktiv und betreibe u.a. seit 2017 in der Region Fushë-Kruja, unweit des Epizentrums des Erdbebens, ein Bildungs- und Integrationsprojekt für Roma-Familien. Elf Familien aus dem Projekt wurden obdachlos und mussten die ersten Nächte im Freien verbringen. Insgesamt sind 43 Familien auf Unterstützung angewiesen.

    So berichtet Molke von Tefta Osmani, einer 58-jährigen Roma-Frau und Mutter von 8 Kindern. Sie lebt in Fushë-Kruja. Durch das Erdbeben sei das Dach ihres Hauses zerstört, das Haus sei unbewohnbar und Tefta ohne Obdach.

    Wie viele andere Roma-Familien in dem betroffenen Gebiet schlief Tefta zwei Nächte lang vor ihrem Haus. Schon vor dem Erdbeben waren die Häuser der Roma in einem sehr schlechten Zustand. Doch hatten sie zumindest ein Dach über dem Kopf, das sie vor Wind und Wetter schützen konnte. Unmittelbar nach dem Beben habe ADRA Albanien Tefta und ihren Familienmitgliedern mit Kleidung, Lebensmittelpaketen, Matratzen und anderen Hilfsmitteln geholfen. Tefta sei überwältigt von der Hilfe und könne kaum in Worten ausdrücken, wie dankbar ihre Familie sei.

    Da die Regierung die Roma in Albanien vernachlässige, sei es umso wichtiger, dass wir ihnen beistehen. Mit einer Spende könnten wir den Familien helfen, die Krise zu überwinden. Fünfzig Euro unterstützten eine Familie ein halbes Jahr lang mit Kleidung und Schuhen. Für 30 Euro gebe es eine Notunterkunft für eine ganze Familie.

    ADRA (Adventist Development and Relief Agency) ist eine internationale Nichtregierungs-Organisation (International Nongovernmental Organization). ADRA Deutschland e.V. wurde 1987 gegründet und steht der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Getreu dem Motto: "Gerechtigkeit | Mitgefühl | Liebe" arbeitet ADRA Deutschland e.V. als Mitglied eines weltweit föderativ organisierten Netzwerkes mit über 130 nationalen Büros (Stand: 1. Januar 2018) partnerschaftlich daran, dass Armut und Unterdrückung in den ärmeren Teilen dieser Erde überwunden werden kann.

    Spenden für die Albanienhilfe unter dem Stichwort „Erdbeben Albanien“ auf der Spendenwebseite von ADRA: https://adra.de/spendenformular/

  5. Der aus der Kindersendung bei HopeTV bekannte Holzwurm Fribo hat bei der Initiative der Sparda-Bank „Vereint für deinen Verein!“ den mit 3.000 Euro dotierten 1. Platz gewonnen. Um das Ehrenamt und die gemeinnützige Vereinsarbeit in Hessen zu fördern, hatte die Sparda-Bank Hessen die Initiative ins Leben gerufen, bei der insgesamt 30 Vereinsprojekte mit je 3.000 Euro aus Mitteln des „Gewinn-Sparvereins bei der Sparda-Bank Hessen e. V.“ unterstützt werden.

    2019 bewarben sich insgesamt 227 Vereine aus ganz Hessen auf www.sparda-vereint.de und mobilisierten ihre Unterstützer, die mehr als 300.000 Stimmen im anschließenden Online-Voting abgaben. Die 30 Vereine mit den meisten Stimmen freuen sich jetzt über 3.000 Euro mehr in ihrer Vereinskasse – unter ihnen auch Hope Media.

    Mit ihrem Projekt „FRIBO-TAG“ konnten die Mitglieder viele Menschen für sich gewinnen und mit 4.654 Stimmen den 1. Platz in ihrer Themenkategorie „Umwelt und Klimaschutz“ belegen. „Fribo ist sehr stolz auf die Auszeichnung zum Klimaschutz. Vier Wochen lang hat unser Holzwurm alle seine Freunde und Förderer, Bekannte, Verwandte und Kollegen zum Abstimmen motiviert – und vereint gewonnen. Mit der 3.000-Euro-Spende werden wir Bäume auf dem Campus des Schulzentrums Marienhöhe in Darmstadt-Eberstadt pflanzen und den Restbetrag für Fribos zehnjährigen Geburtstag verwenden“, sagt Marc Naumann, Leiter Neuentwicklung & Kooperationen bei Hope Media.

    Mehr zur Initiative auf: www.sparda-vereint.de

    Holzwurm Fribo sagt Danke auf YouTube:
    https://www.youtube.com/watch?v=Igvm7I6IR20