APD

Adventistischer Pressedienst
  1. Danzig: Adventisten solidarisch in Trauer über Ermordung des Bürgermeisters
    Am Abend des 13. Januar wurde Danzigs Stadtpräsident, Paweł Bogdan Adamowicz, bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung auf offener Bühne von einem 27-jährigen Mann mit einem Messer attackiert. Die Verletzungen waren so schwer, dass Adamowicz ihnen am nächsten Tag erlag. Das Verbrechen habe nicht nur Danzig erschüttert, sondern auch die ganze Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Polen, schrieb Pastor Marek Rakowski, Generalsekretär der polnischen Kirchenleitung, in einer Erklärung. Im Namen der gesamten adventistischen Kirchenfamilie in Polen wolle die Kirchenleitung ihre Solidarität in Schmerz und Trauer mit allen Einwohnern von Danzig, dem Team des Stadtpräsidenten und vor allem mit den Freunden und der Familie von Paweł Adamowicz zum Ausdruck bringen, heisst es in der Erklärung. Die adventistische Kirchenleitung ruft ihre Mitglieder in Polen auf, in ihren Gebeten dafür einzutreten, dass Jesus Christus der Familie des Ermordeten in dieser schwierigen Zeit helfe, ihren großen Scherz zu ertragen. „Wir rufen die Kirchenfamilie ebenfalls auf, für die Wiederherstellung des Ausgleichs im sozialen und politischen Dialog in unserer Heimat sowie für den gegenseitigen Respekt zwischen allen Teilnehmern dieses Dialogs zu beten, ungeachtet etwaiger Unterschiede zwischen ihnen“, so die adventistische Kirchenleitung. Sie fordert die gesamte Gesellschaft in Polen auf, auf jegliche Gewalt, einschließlich verbaler Gewalt, zu verzichten, um den Frieden zu wahren und die nächsten Tage intensivem Nachdenken zu widmen.
    Danzig: Adventisten solidarisch in Trauer über Ermordung des Bürgermeisters was first posted on Januar 17, 2019 at 10:59 am.
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  2. Adventisten: rund 100.000 Pfadfinder kommen in Brasilien zusammen
    Die teilkontinentale Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Südamerika (South American Division, SAD) hat am 13. Januar den ersten von zwei Teilen eines internationalen Pfadfinder-Camporees in Barretos, 420 Kilometer nordwestlich von São Paulo/Brasilien, beendet. An beiden Camporees, von denen das erste vom 8. bis 13. Januar stattfand und das zweite vom 15. bis 20. Januar dauern wird, nahmen und nehmen im „Parque do Peão“ je rund 43.000 adventistische Kinder und Jugendliche aus acht südamerikanischen Ländern teil und übernachten in Zelten. Die Jugendabteilung der Adventisten in Südamerika führt alle fünf Jahre ein Camporee für Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Alter von zehn bis fünfzehn Jahren durch. Zu den Camporees reisen die Teilnehmenden aus Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Paraguay, Peru und Uruguay an. Das Programm und die Hauptaktivitäten werden in Portugiesisch und Spanisch angeboten, den beiden Hauptsprachen der Region. An der ersten Veranstaltung, mit dem Namen „Alfa“, haben laut Organisatoren 43.500 Pfadfinder aus 1.661 Gruppen teilgenommen. Der zweite Durchgang, „Omega“ genannt, umfasse 1.671 Gruppen und 42.600 Pfadfinder. Weitere rund „10.000 Personen sind Teil des Dienstleistungs-Teams, das für Programm, Logistik, Kommunikation, Gesundheit, Sicherheit, Ernährung und Reinigung verantwortlich ist“, berichtet die SAD-Kommunikationsabteilung. Die Infrastruktur für die Veranstaltung sei eine große Herausforderung, weil eine „Zeltstadt“ errichtet werden musste. Neben der Teilnahme an Morgen- und Abendprogrammen beteiligten sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder und an verschiedenen Lern- und Freizeitaktivitäten mit Spielen, Wettkämpfen und körperlichen Herausforderungen, heißt es in der Mitteilung. Es gebe Seilrutschen, eine Kletterwand und computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Ein spezieller „grüner“ Abschnitt enthalte Ausstellungen und interaktive Tätigkeiten zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Auf dem Campingplatz seien vier Ausstellungen eröffnet worden, darunter eine, die sich mit der Bewahrung der Schöpfung befasse. Die Pfadfinder beteiligten sich auch an Aktivitäten in der Stadt Barretos. Sie zeigten unter anderem den Bewohnern, wie man sich besser um Bäume kümmern kann. Weltweit 1,5 Millionen adventistische Pfadfinderinnen und Pfadfinder Laut SAD-Meldung schätze die adventistische Weltkirche, dass es global mehr als 1,5 Millionen adventistische Pfadfinderinnen und Pfadfinder gebe sowie über 90.000 Pfadfindergruppen in […]
    Adventisten: rund 100.000 Pfadfinder kommen in Brasilien zusammen was first posted on Januar 17, 2019 at 9:53 am.
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  3. Hilfswerk Open Doors veröffentlicht „Weltverfolgungsindex 2019“
    Das christliche Hilfswerk Open Doors hat den „Weltverfolgungsindex 2019“ veröffentlicht. Von China bis zum südlich der Sahara gelegenen Teil des afrikanischen Kontinents hätten gewaltsame Übergriffe auf Christen und Kirchen erheblich zugenommen. Doch die dokumentierten Morde an 4.136 Christen gegenüber 2.782 im Vorjahr beschrieben nur zum Teil das Ausmaß der Verfolgung. Christen würden in immer mehr Ländern Ausgrenzung erfahren, so Open Doors. Für den neuen Weltverfolgungsindex 2019 untersuchte das überkonfessionelle Hilfswerk im Berichtszeitraum vom 1. November 2017 bis 31.Oktober 2018 die Situation von Christen in 150 Ländern. Die jährlich veröffentlichte Rangfolge listet die 50 Staaten auf, in denen Christen aufgrund ihres Glaubens am stärksten verfolgt und benachteiligt werden. Wachsende Unterdrückung von Christen in China China (von Platz 43 auf 27) gelte laut Open Doors als Paradebeispiel für die wachsende Unterdrückung der Glaubensfreiheit durch ein immer repressiveres Regime. Im Berichtszeitraum seien dort mehr Christen als in jedem anderen Land inhaftiert worden: 1.131 gegenüber 134 im Vorjahr. Am 1. Februar 2018 traten neue Vorschriften für religiöse Angelegenheiten in Kraft. Zahlreiche Kirchen und christliche Einrichtungen mussten schließen oder wurden zerstört. Gottesdienste werden videoüberwacht, Pastoren in Umerziehungslagern inhaftiert. An einer Reihe von Kirchen verbieten Schilder Besuchern unter 18 Jahren den Zutritt, so das Hilfswerk. Im Hinblick auf Personenkult und Kontrolle seiner Bürger sei Nordkorea (1) jedoch weiterhin beispiellos. Das Land belegt seit 2002 den ersten Platz auf dem Weltverfolgungsindex wegen der dortigen extremen Verfolgung von Christen. Etwa 50.000 bis 70.000 von ihnen müssten aufgrund ihres Glaubens in Straflagern härteste Zwangsarbeit und Folter erleiden. Religiöser Nationalismus erhöht Druck auf Christen Regierungen in der Türkei (26), in Myanmar (18) und Laos (19), aber auch in Indien (10) trieben ihre religiös-nationalistische Agenda voran, um die Anhänger der jeweiligen Mehrheitsreligion hinter sich zu scharen und gleichzeitig den Druck auf Christen sowie andere religiöse Minderheiten zu erhöhen. In Indien lasse die hindunationalistische Regierungspartei BJP mit den Behörden extremistische Gruppen und Mobs […]
    Hilfswerk Open Doors veröffentlicht „Weltverfolgungsindex 2019“ was first posted on Januar 16, 2019 at 11:15 am.
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  4. ADRA will Waldbrand-Überlebende in Kalifornien mit 50.000 US-Dollar unterstützen
    Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA International (USA) will den Adventistischen Sozialdienst (Adventist Community Services, ACS) nach eigenen Angaben mit 50.000 US-Dollar (rund 43.600 Euro) unterstützen, um den Überlebenden der verheerenden Waldbrände im November 2018 im kalifornischen Butte County zu helfen. Die Waldbrände zerstörten über 100.000 Hektar Land und kosteten mehr als 80 Menschen das Leben. Viele Häuser, Schulen, Kirchen und Krankenhäuser erlitten schwere Schäden, so das Hilfswerk. Die nationale Koordinationsstelle der Vereinigten Staaten für Katastrophenhilfe (Federal Emergency Management Agency, FEMA) werde vielen Familien eine vorübergehende Unterkunft zur Verfügung stellen. Küchenutensilien benötigt In diesen seien aber keine Küchenutensilien zur Zubereitung ihrer eigenen Mahlzeiten vorhanden, was für evakuierte Familien von entscheidender Bedeutung sei, sagte Imad Madanat, Vizepräsident für Programme bei ADRA International. Bedarfsanalysen von ACS unter den Überlebenden der Brände hätten ergeben, dass Teller, Geschirr, Töpfe und Pfannen die am meisten benötigten Gegenstände seien, so Charlene Sargent, Direktorin des Adventistischen Sozialdienstes der zuständigen überregionalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten (Pacific Union Conference, PUC). Durch die finanzielle Unterstützung von ADRA werde ACS daher in die Lage versetzt, 1.000 Küchenutensilien für Familien in temporären Unterkünften zu kaufen und zu verteilen.
    ADRA will Waldbrand-Überlebende in Kalifornien mit 50.000 US-Dollar unterstützen was first posted on Januar 15, 2019 at 11:56 am.
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  5. Venezuelas Bischöfe stellen sich gegen Präsident Maduro
    Die Venezolanische Bischofskonferenz hat zu Beginn der zweiten Amtszeit von Nicolás Maduro schwere Kritik am umstrittenen Präsidenten geübt. Seine erneute Präsidentschaft sei illegitim. „Sie öffnet der Nichtanerkennung der Regierung Tür und Tor, weil sie einer demokratischen Grundlage (…) entbehrt“, schreiben die Bischöfe in einer gemeinsamen Erklärung, die dem Hilfswerk Kirche in Not (KIN) vorliegt. Auch die vorgezogenen Präsidentschaftswahlen Ende Mai 2018 und die von Maduro installierte Verfassungsgebende Versammlung seien unrechtmäßig gewesen, erklärten die Bischöfe weiter: Sie wiederholten ihre fundamentale Kritik am gesamten Regierungssystem: „Wir leben faktisch in einem Regime, das die in der Verfassung grundgelegten Rechte oder die Prinzipien der Menschenwürde nicht achtet.“ „Himmelschreiende Sünde“ Die Bischöfe sähen es als ihre „Pflicht, nach den ethischen Hintergründen der überaus schwierigen Lage“ in ihrer Heimat zu fragen. Als Beispiele nennen sie „eine Politik des Hungers, politische Verfolgung, Unterdrückung durch Polizei und Militär, politische Gefangene, Folter, Korruption und Ineffizienz der öffentlichen Verwaltung“. Präsident Maduro wird in dem Text namentlich nicht genannt. Die Verantwortlichkeit stellen die Bischöfe dennoch klar heraus: „Die Macht um jeden Preis halten und die Ineffizienz der letzten Jahrzehnte verlängern zu wollen, ist eine himmelschreiende Sünde. Es ist moralisch inakzeptabel!“ Ihre Hoffnung setzen Venezuelas Bischöfe auf die Nationalversammlung. Allein diese sei demokratisch legitimiert und „die einzige öffentliche Institution, die ihre Amtsbefugnisse rechtmäßig ausüben darf“. Das Parlament ist mehrheitlich von der Opposition dominiert, aber seit Einführung der Verfassungsgebenden Versammlung im August 2017 weitgehend ohne Machtbefugnisse, schreibt Kirche in Not. Die Bischöfe fordern deshalb eine Rückgabe der gesetzgebenden Gewalt an das Parlament und berufen sich dabei auf Äußerungen des Heiligen Stuhls und von Papst Franziskus, dem sie für „seine beständige Nähe und Besorgnis für unsere Heimat“ danken. Venezuela auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen Besonderes Augenmerk richten die Bischöfe auch auf die große Zahl der Auswanderer. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen beziffert ihre Zahl auf über drei […]
    Venezuelas Bischöfe stellen sich gegen Präsident Maduro was first posted on Januar 15, 2019 at 11:09 am.
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