APD

Adventistischer Pressedienst
  1. Am 22. Januar trafen sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe 2 (AG2) der Vereinigung evangelischer Freikirchen (VEF) zu ihrer jährlichen Sitzung in Kassel. Artur Wiebe vom Bund freier evangelischer Gemeinden (BFeG) übernahm turnusmäßig die Leitung der AG für die nächsten zwei Jahre.

    Eingangsreferat „Generation Lobpreis“
    Zum Auftakt des Treffens referierte Dr.Tobias Künkler von der CVJM Hochschule in Kassel. Gemeinsam mit Tobias Faix hat er den Studiengang Transformations-studien begründet, der zu den aktuellen Veränderungsprozessen in Gesellschaft, Theologie und Kirche forscht. Ein Schwerpunkt seiner Ausführungen waren sogenannte „Hochreligiöse Jugendliche“. Er nennt sie „Generation Lobpreis“, wobei hochreligiös hochengagiert bedeutet.

    2018 erschien die Studie: „Glaubens- und Lebenswelten von Jugendlichen. Wie hochreligiöse Jugendliche heute glauben?“ Dabei unterscheiden Künkler und Faix zehn Kategorien, die diese Generation beschreibt. Sie besuchten regelmäßig Gottesdienste, hätten eine hohe Gemeindebindung, seien in einer drastischen Milieuverengung zu finden, seien hochengagiert, jedoch mit Schlagseite, hätten eine unklare Bibelhermeneutik und daraus resultierend einen individualistischen und subjektivistischen Glauben, um nur einige Elemente zu nennen.

    Berichte der Mitglieder
    Zum weiteren Ablauf des Treffens gehörten Berichte über Initiativen, Evangelische Freikirchen und freikirchliche Verlage. Sie geben eigene Zeitschriften heraus und machen auf vielen Online-Kanälen Öffentlichkeitsarbeit, von Newslettern über Internetseiten bis hin zu Social Media. So berichteten z.B. die Vertreterinnen des Oncken Verlages über die Situation nach der am 19. Dezember angemeldeten vorläufigen Insolvenz und der Advent-Verlag der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten über das Erscheinen einer neuen missionarischen Zeitschrift mit dem Titel „HopeMagazin“.

    Neuer Vorsitzender der AG2
    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AG“ befassen sich mit aktuellen medienstrategischen Themen, geben sich gegenseitig Impulse für ihre Arbeit und besprechen gemeinsame Projekte. So wechselt auch der Vorsitz zwischen den beteiligten Freikirchen. Seit dem Treffen am 22. Januar 2020 leitet nun Artur Wiebe, Referent für Medien und Öffentlichkeitsarbeit beim Bund Freier evangelischer Gemeinden, für die nächsten zwei Jahre die AG. Zuvor war Michael Putzke aus der Zeitschriftenredaktion der Evangelisch-methodistischen Kirche der Vorsitzende.

  2. Eltern der englischsprachigen Ortsgemeinde der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Genf haben die Adventist International School AIS, eine zweisprachige Privatschule, gegründet. Sie ist als Tagesschule konzipiert, in der Französisch und Englisch gesprochen wird.

    Die beiden Lehrerinnen unterrichten acht Kinder im Alter von vier bis acht Jahren, deren Eltern die englisch- oder portugiesischsprachige Adventgemeinde in Genf besuchen. Die Tagesschule hat nach der vorläufigen auch die endgültige Genehmigung von den Behörden erhalten und ist in Räumlichkeiten des protestantischen Kirchgemeindehauses in Petit-Saconnex, knapp zwei Kilometer vom Bahnhof entfernt, eingemietet. Laut der Kommunikationsabteilung der Adventisten in der Romandie (FSRT) werden die Schulkosten durch einkommensabhängige Schulgelder der Eltern sowie durch Beiträge von Mitgliedern der englischsprachigen Ortsgemeinde gedeckt.

    Der Unterricht werde nach dem gültigen Lehrplan der Romandie und des Tessins (Plan d’études Romand) gestaltet und enthalte zusätzlich auch biblische Elemente, sagte Sabina Cabungcal, Rektorin der zweisprachigen Schule. Gegenüber der Schule befinde sich ein Park, der für die Schule sehr wichtig sei, da die Kinder öfters draußen seien.

    Adventisten unterhalten weltweit 8.515 Schulen

    Die weltweit 21 Millionen Mitglieder der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten unterhalten global das größte protestantische Bildungssystem mit 8.515 Grundschulen, höheren Schulen und Universitäten, die von 1,95 Millionen Schülern und Studenten besucht werden. (Statistik von Ende 2017).

    Mehr Informationen zur Adventist International School AIS: www.aisgeneva.ch (Webseite im Aufbau).

  3. Etwa 150 Medienschaffende aus unterschiedlichen Sparten kamen zum 6. Christlichen Medienkongress vom 16.-18. Januar 2020 in das Haus Schönblick nach Schwäbisch Gmünd. Einrichtungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten wie HopeMedia, Advent-Verlag und APD Adventistischer Pressedienst waren als Aussteller vertreten.

    Glaubwürdigkeit – Unglaubwürdigkeit
    Es brauche in unübersichtlichen Zeiten einen guten Journalismus, der glaubwürdig ist, so der Medienbeauftragte der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) und der Vereinigung evangelischer Freikirchen (VEF), Oberkirchenrat Markus Bräuer (Frankfurt am Main), bei seinem Grußwort zu Beginn der Tagung. Die Thematik beschäftigte sich mit der Glaubwürdigkeit und Unglaubwürdigkeit der Medien in digitalen Zeiten. Der promovierte Physiker und Vorstandsvorsitzende von ERF Medien, Dr. Jörg Dechert, ist in seinem Eingangsreferat überzeugt, dass immer mehr Medien ein Glaubwürdigkeitsproblem hätten. Hanno Terbuyken, Leiter digitale Kommunikation beim Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP), ergänzt: „Wir leben in einer Welt, in der jeder jedem alles erzählen kann, vor allem in den sozialen Netzwerken.“ Deshalb dürften Journalisten, so Corinna Buschow (Berlin), Chefkorrespondentin des Evangelischen Pressedienstes (epd), sich nicht mit einer Sache gemein machen, auch nicht, wenn sie vermeintlich gut sei. Vielmehr seien sie gefordert, im Zweifel nachzuhaken und zu misstrauen.

    Hass in sozialen Medien
    Dem Bereich sozialen Medien wurde während des Kongresses besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Glaubwürdigkeit werde von anderen zugesprochen, meinte am zweiten Tag des Medienkongresses die Landessuperintendentin Dr. Petra Bahr (Hannover). Es gehe um Glaubwürdigkeit der Medien, Glaubwürdigkeit der digitalen Kommunikation, und der zunehmenden Gewalt und Hass im Netz.

    Nach den Worten von Terbuyken seien Hass und Hetze im Netz deshalb so groß geworden, weil man sie liken kann. Trotzdem sollten Kirchen social media als Chance begreifen, entgegnet Uwe Vetterick, Chefredakteur der sächsischen Zeitung. Und Bernd Merz ermutigt mit dem hoffnungsvollen Ausblick: „Gott ist da, den bekommt ihr nicht weg.“

    Das größte Korrektiv, so Terbuyken, sei die Community. Diese Community gilt es zu erreichen. Referenten und Teilnehmer des Kongresses waren sich daher auch der Herausforderung bewusst, die Gruppe der 14 – 29-Jährigen anzusprechen. Allerdings taste sich die christliche Medienlandschaft langsam an die Antworten heran, wie das geschehen kann.

    Erik Flügge
    Während Printmedien, Radio und TV einen ständigen Rückgang ihrer Nutzer verzeichneten, stiegen die Abrufzahlen der Influencer auf Youtube und anderen Kanälen kontinuierlich. Da passte der kurzweilige Vortrag von Unternehmer, Politikberater und Bestsellerautor Erik Flügge genau in die Thematik. Sein Sachbuch „Der Jargon der Betroffenheit. Wie die Kirche an ihrer Sprache verreckt“ stand 2016 mehrere Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste. Mit humorvollen und pointierten Aussagen hielt der bekennende katholische Christ den Anwesenden einen notwendigen Spiegel vor Augen, um ihre mühseligen und oft dilettantischen Ansätze zu erkennen, die Zielgruppe im Netz anzusprechen, geschweige denn zu erreichen.

    Der Kongress brachte die bekannten Persönlichkeiten der christlichen Medienwelt zusammen. Neben den Referaten und Vorträgen war das Netzwerken ein wichtiger Bestandteil der Tagung. Auch die vorgestellten Projekte, Initiativen und Ideen boten einen Einblick in das kreative Schaffen der Szene.

    Gast Thomas Middelhoff
    Beim festlichen Buffet am dritten Tagungstag war ohne Zweifel einer angesagt, der immer noch für einen vollen Saal sorgen kann. Der Medienmensch Dr. Thomas Middelhoff liefert im Podiumsgespräch Einblicke in sein Leben als Topmanager, seine Verurteilung und Zeit im offenen Vollzug als Hilfskraft bei den Bodelschwinghschen Stiftungen Bethels und seine neugewonnene Zufriedenheit als betender Christ. Bethel habe ihn verändert, dort habe er Dienen und Demut gelernt, so Middelhoff. Den Umgang der Medien mit seiner Person ab 2009 und besonders während der Zeit des Untreue-Prozesses gegen ihn kritisiert er scharf, wiewohl er seine Affinität zu den Medien bis heute nicht verloren habe.

    Frühschoppen mit Dieter Falk
    Ein weiterer Gast begeisterte beim Frühshoppen am Samstagmorgen die Medienschaffenden. Dieter Falk, Musikproduzent, Pianist, Arrangeur und Komponist gewährte Einblicke in seinen Werdegang als Musiker und nahm die Zuhörer mit in die bewegte Wechselbeziehung zwischen Musik und Glaube. Inspiriert wurde er von Musikern wie Aretha Franklin, Edwin Hawkins und Steve Wonder aber auch solchen wie Johann Sebastian Bach und Paul Gerhardt. Gespickt mit kleinen Anekdoten servierte Falk ein Potpourri seines Könnens und sprach über seine Zusammenarbeit mit Künstlern wie Pur, Gitte, Katja Epstein, um nur einige zu nennen. Mit einer fulminanten Intonation der bekannten Bachschen Toccata auf dem Medium Piano bereicherte der begnadete Musiker den Kongress und erinnerte an das Spiel des legendären Rick van der Linden der Gruppe Exseption aus den 70ern, von dem er sich nach eigenen Worten inspirieren ließ.

    Christlicher Medienkongress
    Der Christliche Medienkongress wurde von insgesamt zwölf Partnern veranstaltet, unter anderem der EKD, der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP), Bibel TV, der Christlichen Medieninitiative pro (früher: Christlicher Medienverbund KEP), ERF Medien, der Stiftung Christliche Medien, der Stiftung Marburger Medien und der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.

    Unter dem Hashtag #Medienkongress sind weitere Berichte zusammengefasst.

  4. Ende Januar erscheint das Buch „Gemeinsam für Flüchtlinge“, herausgegeben vom gleichnamigen Aktionsbündnis der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland. Der Autor, Horst Friedrich Rolly, Professor für Vergleichende Erziehungswissenschaft an der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg, blickt darin auf die ehrenamtliche Flüchtlings- und Integrationshilfearbeit der vergangenen vier Jahre im Kontext der adventistischen Freikirche zurück.

    Angela Merkels Satz „Wir schaffen das!“ steht am Anfang einer Integrationsdebatte, die neben kritischen Stimmen auch eine neue Bürgerbewegung hervorgebracht hat. Teil dieser ehrenamtlichen Bewegung ist das Aktionsbündnis „Gemeinsam für Flüchtlinge“ der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten.

    Wie der Verlag mitteilte, beschreibt Rolly vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Integrationsdiskurses in der Bundesrepublik Deutschland in Bezug auf wirtschaftliche, soziale und kulturelle Faktoren der Integration von Geflüchteten das Verhältnis von „sozialem Kapital“ und Ehrenamt sowie dessen Bedeutung für die Gesellschaft.

    Auf Grundlage der Evaluierung dokumentiert das Buch Aktivitäten, Wirkungen und Lernerfahrungen der ehrenamtlichen Projektarbeit mit Geflüchteten im Rahmen des im Herbst 2015 initiierten Aktionsbündnisses „Gemeinsam für Flüchtlinge“. Darüber hinaus wird dieses Engagement in den politischen und gesellschaftlichen Integrationsdiskurs in der Bundesrepublik Deutschland eingeordnet. Nicht zuletzt würdigt das Buch den zivilgesellschaftlichen Beitrag von Gemeindeprojektgruppen zur Bewältigung dieser Herausforderung. Von Interesse sind die Erfahrungen in den Projekten selbst, die in ausgewählten Berichten, beispielhaften Geschichten, Einzelschicksalen sowie zusammenfassenden Auswertungen zugänglich gemacht werden.

    Die Publikation mit der ISBN 978-3-7329-0631-4 erscheint im Verlag Frank & Timme zum Preis von 19,80 Euro.

  5. „Open Doors“ veröffentlicht Rangliste der Länder mit der stärksten Christenverfolgung Das christliche Hilfswerk „Open Doors“ hat den Weltverfolgungsindex 2020 veröffentlicht, eine Rangliste der 50 Länder, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Betroffen seien in diesen Ländern rund 260 Millionen Menschen. Die Gewalt gegen die Gläubigen und ihre Kirchen habe mit 9.500 Übergriffen auf Gotteshäuser und kirchliche Einrichtungen „dramatisch zugenommen“.

    In den 50 Ländern des Weltverfolgungsindex lebten ca. fünf Milliarden Menschen, darunter nach Angaben der „World Christian Database“ und Schätzungen von „Open Doors“ etwa 640 Millionen Christen. Rund 260 Millionen von ihnen seien starker bis extremer Verfolgung ausgesetzt. Kirchliches Leben wäre dort, wenn überhaupt, nur mit erheblichen Einschränkungen möglich. Besonders christliche Leiter würden ins Visier genommen und bedroht, verhaftet oder ermordet. Weite Teile der Bevölkerung begegneten Christen mit einer wachsenden Feindseligkeit. Im Bildungsbereich und der Arbeitswelt sowie im Umgang mit den Behörden erlebten sie massive Schikanen. Im Berichtszeitraum vom 1. November 2018 bis 31. Oktober 2019 seien fast 9.500 Kirchen und kirchliche Einrichtungen attackiert, zerstört oder geschlossen worden; im Vorjahr wären es 1.850 gewesen.

    Nordkorea erneut Nummer 1 im Weltverfolgungsindex
    An erster Stelle im Index liegt erneut Nordkorea, gefolgt von Afghanistan, Somalia, Libyen und Pakistan. Nordkoreas Herrscherdynastie lasse sich nach wie vor wie Gott verehren. Die Zeitrechnung in Nordkorea basiere nicht auf der Geburt von Jesus Christus, sondern auf der von Staatsgründer Kim Il Sung. Der heutige Machthaber Kim Jong Un halte mehrere zehntausend Christen in Arbeits- und Straflagern interniert.

    In Afghanistan und Somalia (Ränge zwei und drei) gebe es so gut wie keine Kirchen. Die einheimischen Christen wären in der Regel Konvertiten muslimischer Herkunft. Sie könnten ihren neuen Glauben nur im Geheimen leben, weil der Abfall vom Islam als todeswürdiges Vergehen gelte. Auch in Somalia könnten Christen ihren Glauben nur heimlich praktizieren. Al Shabaab Anführer sowie Imame erklärten öffentlich, dass es in Somalia keinen Platz für Christen und Kirchen gebe. Die Konflikte in Libyen erschwerten zusätzlich das Leben der wenigen Christen. Christliche Flüchtlinge, die über Libyen nach Europa fliehen wollen, würden schikaniert, gefoltert und auch ermordet. Das Ausmaß der Gewalt in Pakistan gegen Christen bleibe extrem hoch. Übergriffe gegen christliche Mädchen und Frauen wären an der Tagesordnung, die herrschenden Blasphemiegesetze zwängen die Christen zusätzlich zu größter Vorsicht. Wer eine Änderung dieser Gesetze auch nur erwäge, riskiere ermordet zu werden.

    Destabilisierung in Afrika durch islamistische Gruppen
    In afrikanischen Ländern südlich der Sahara führten islamische Extremisten regelrecht Krieg gegen christliche Gemeinden. Die blutigen Überfälle auf Gottesdienste in Burkina Faso (Rang 28), wo mindestens 50 Christen ermordet worden seien, bringe das für religiöse Toleranz bekannte Land erstmals auf den Weltverfolgungsindex. Der vorsitzende römisch-katholische Bischof für Burkina Faso und Niger, Laurent Birfuoré Dabiré, warnte: „Wenn die Welt weiterhin nichts tut, wird es hier bald keine Christen mehr geben.“ Im Norden wären Dorfbewohner mit Kreuzen ausgesondert und ermordet worden. Kirchen, Schulen und christliche Nichtregierungsorganisationen (NGOs) seien angegriffen oder aus Angst geschlossen worden. Ähnlich wäre die Lage in weiteren Staaten der Region, darunter Mali (Rang 29).

    Auch Christen in Asien leiden
    Auch Christen in Asien litten unter dem militanten Islamismus. Die Lage in Bangladesch (von Rang 48 im Vorjahr auf 38) und Sri Lanka (von 46 auf 30) habe sich deshalb verschlechtert. Auf Sri Lanka hätten bei Anschlägen auf Ostergottesdienste und Hotels im April 2019 etwa 250 Menschen ihr Leben verloren, die meisten davon Christen. Wegen der Unsicherheit im Irak und der Bedrohung durch schiitische Milizen zögerten Christen, in ihr Land zurückzukehren. Ihre Zahl habe innerhalb nur einer Generation um 87 Prozent abgenommen. Ähnlich sei die Situation in Syrien.

    Indien und China wären die bevölkerungsreichsten Länder und gleichzeitig die aktivsten im Bereich digitaler Überwachung. Indien zählte erstmals 2019 zu den zehn für Christen gefährlichsten Ländern der Welt. Die hindu-nationalistische Regierung unter Premierminister Modi sei nach der Wahl im Mai 2019 weiter an der Macht und lasse extremistische Hindus weitgehend straffrei gegen Christen agieren. „Open Doors“ habe mehr als 440 gewaltsame und hassmotivierte Übergriffe gegen Christen registriert.

    Der ausführliche Bericht mit detaillierten Länderprofilen, Analysen zu weltweiten Entwicklungen und der Methodik sowie Lebensberichte verfolgter Christen sind zu finden unter www.opendoors.de bzw. www.opendoors.ch.