APD

Adventistischer Pressedienst
  1. Jugendliche und Mitarbeitende in der Jugendarbeit der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben persönliche Erfahrungen mit ihrem Glauben und Einsichten aus ihrer Bibellektüre in Form von Andachten aufgeschrieben. Diese Beiträge wurden zu einem Buch zusammengestellt, das andere Jugendliche ermutigen und zum Nachdenken anregen soll.

    deinetWEGen – zum Lesen und Aktivwerden
    Das Buch mit dem Titel deinetWEGen enthält 65 Impulse, die von 65 jungen Autorinnen und Autoren verfasst worden sind. Sie geben Einblicke darüber, was ihnen in ihrem Leben zu Wegweisern wurde und ermutigen dazu, einen persönlichen Zugang zu Gott und zur Welt des Glaubens zu finden. Herausgeber ist die Adventjugend, die Jugendorganisation der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Sie lädt mithilfe der Sozialen Medien Jugendliche durch Aufgaben und Herausforderungen dazu ein, das Buch zur Hand zu nehmen und dessen Inhalte zu entdecken. Gesprächsanregungen zu jedem Kapitel sollen Jugendliche in Jugendgruppen oder privaten Treffen zum Austausch über Lebensfragen anregen, die für sie relevant sind.

    Das Buch ist im Advent-Verlag, Lüneburg, erschienen. Weitere Informationen gibt es unter advent-verlag.de

  2. Am 19. Juni wurde Pfarrerin Anne Burghardt zur neuen Generalsekretärin des Lutherischen Weltbundes (LWB) gewählt. Die 45-Jährige estnische Theologin ist die erste Frau, die in dieses Amt berufen wurde.

    Der LWB-Rat hat während seiner jährlichen Tagung Pfarrerin Anne Burghardt aus Estland zur neuen Generalsekretärin der weltweiten Gemeinschaft lutherischer Kirchen gewählt. Die 45-Jährige ist derzeit Leiterin der Abteilung für Entwicklung am Theologischen Institut der Estnischen Evangelisch-Lutherischen Kirche (EELK) und Beraterin ihrer Kirche für internationale und ökumenische Beziehungen. Das Amt der LWB-Generalsekretärin wird sie im November als Nachfolgerin von Pfarrer Dr. h.c. Dr. h.c. Martin Junge übernehmen. Junge leitet die Gemeinschaft von 148 Mitgliedskirchen seit 2010. Er hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, zum 31. Oktober 2021 zurückzutreten. Burghardt wird diese Leitungsfunktion als erste Frau und als erste Vertreterin aus der LWB-Region Mittel- und Osteuropa übernehmen.

    Weitreichende Ökumene-Erfahrungen
    Am Theologischen Institut der EELK hat Burghardt daran gearbeitet, die lutherisch-theologische Ausbildung als integralen Bestandteil für die Zukunftsfähigkeit der Kirchen zu stärken. Sie verfügt über weitreichende Erfahrungen auf dem Gebiet der ökumenischen Beziehungen, da sie von 2013 bis 2018 auch als Studiensekretärin für ökumenische Beziehungen im Büro der LWB-Kirchengemeinschaft in Genf tätig war. Burghardt war darüber hinaus zuständig für die inhaltliche Koordinierung der Zwölften LWB-Vollversammlung 2017 in Windhuk/Namibia und des 500. Reformationsjubiläums. Außerdem ist sie Mitglied im Leitungsgremium der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK).

    Pfarrerin Burghardt studierte Theologie an der Universität Tartu in Estland, an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und an der Humboldt-Universität Berlin. Sie hat einen Masterabschluss in Theologie und ist im Begriff ihr Promotionsstudium im Bereich orthodoxe Liturgiewissenschaft abzuschließen. Die neue Generalsekretärin ist mit Pfarrer Arnd Matthias Burghardt verheiratet, der ebenfalls ordinierter Pfarrer der Estnischen Evangelisch-Lutherischen Kirche ist. Sie haben zwei gemeinsame Kinder.

    LWB-Rat für Burghardt
    Burghardt und der simbabwische Pfarrer Dr. Kenneth Mtata waren Anfang des Monats von einem vom LWB-Rat eingesetzten Findungsausschuss als Kandidierende für die Wahl zur LWB-Generalsekretärin beziehungsweise zum LWB-Generalsekretär vorgeschlagen worden. Am 19. Juni wählte der LWB-Rat daraufhin Pfarrerin Anne Burghardt. Sie erhielt 28 Stimmen (58 Prozent), auf Pfarrer Dr. Kenneth Mtata entfielen 20 Stimmen (42 Prozent). Es wurden insgesamt 48 Stimmen abgegeben, sodass es keine Enthaltungen gab.

    Der LWB
    Der Lutherische Weltbund ist eine weltweite Gemeinschaft von 148 Kirchen lutherischer Tradition, die zusammen 77,8 Millionen Gemeindemitglieder in 99 Ländern vertreten. Er ist die größte lutherische Kirchengemeinschaft weltweit. Der LWB handelt im Namen seiner Mitgliedskirchen in den Bereichen ökumenische und interreligiöse Beziehungen, Theologie, humanitäre Hilfe, Menschenrechte, Kommunikation und den verschiedenen Aspekten von Mission und Entwicklung. Der Generalsekretär oder die Generalsekretärin des LWB setzt die Beschlüsse der LWB-Vollversammlung und des LWB-Rats um und ist der oder die leitende Ökumenebeauftragte des LWB. Ein Generalsekretär oder eine Generalsekretärin wird vom LWB-Rat für einen Zeitraum von sieben Jahren gewählt.

    Aus Deutschland gehören elf Kirchen dem LWB an: die Landeskirchen Bayern, Braunschweig, Hannover, Mitteldeutschland, Norddeutschland, Oldenburg, Sachsen, Schaumburg-Lippe und Württemberg sowie die Evangelisch-Lutherische Kirche in Baden und die Lutherische Klasse der Lippischen Landeskirche.

    Weitere Informationen zum LWB: https://de.lutheranworld.org und www.dnk-lwb.de

  3. In Anlehnung an den Weltflüchtlingstag (20.06.) hat die Weltkirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten seit 2016 den Weltflüchtlingssabbat (World Refugee Sabbath WRS) in den Kirchenkalender aufgenommen. Er findet meist am dritten Samstag im Juni statt. 2021 steht der Weltflüchtlingssabbat der Siebenten-Tags-Adventisten unter dem Thema „Building a new future for all“ (Für alle eine andere Zukunft bauen). Zum Flüchtlingssabbat ruft die Freikirche ihre Mitglieder auf, über die ernste Situation nachzudenken, in der sich Flüchtlinge auf der ganzen Welt befinden und wenn möglich, mit ihnen Kontakt aufzunehmen.

    Am Weltflüchtlingstag ruft das UN-Flüchtlingskommissariat UNHCR die Regierungen und Gesellschaft dazu auf, Geflüchtete an allen Lebensbereichen teilhaben zu lassen – von der Bildung über die Gesundheitsversorgung bis hin zum Sport. Das diesjährige Motto des Weltflüchtlingstages lautet: „Gemeinsam können wir alles erreichen!“. Das UNHCR weist auch darauf hin, dass Flüchtlinge in ihren Aufnahmegesellschaften einen unverzichtbaren Beitrag leiteten. „Dieses Engagement wollen wir sichtbar machen!“ heißt es von Seiten des UNHCR.

    Die adventistische Hilfsorganisation ADRA setzt sich seit Jahrzehnten für Flüchtlinge ein, in Europa und weltweit. Unter den vielen Projekten, die ADRA Europe in Europa durchführt, erwähnen sie ein wichtiges Projekt in Dünkirchen - eines der größten und "schlimmsten" Flüchtlingslager in Europa. In der Gegend von Dünkirchen leben etwa 400 Flüchtlinge oder sogar noch mehr.

    Um einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen in Deutschland zu leisten, haben die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, das Advent-Wohlfahrtswerk (AWW), die Adventistische Hochschule Friedensau(ThHF) und ADRA Deutschland die Initiative „Gemeinsam für Flüchtlinge“ ins Leben gerufen. Die Projekte werden an der Basis in den Gemeinden, Helferkreisen sowie in kleinen, dem AWW angeschlossenen Vereinen entwickelt.

    Anlässlich des Weltflüchtlingssabbats (Samstag, 19.06.) wird ADRA Deutschland e.V. um 15 Uhr eine Andacht mit ADRA-Mitarbeiterin Liane Gruber veröffentlichen. Diese kann auf YouTube (https://youtu.be/ZdRlkQXqovY) oder Facebook verfolgt werden. Gleichzeitig stellt ADRA Info-Material, Videos sowie anderes Material für Erwachsene und Kinder zur Verfügung, mit dem gut über das Thema auch in Gottesdiensten aufgeklärt und dafür sensibilisiert werden kann.

    Infomaterial auf Englisch:
    https://www.dropbox.com/sh/txi2hi1nl9uxcqn/AAADQqo0TUTsjS5Pn-ZJGjgba?dl=0

  4. In Kooperation mit Hope Media Europe gibt der Advent-Verlag, Lüneburg, das Buch zur beliebten Hope TV-Sendung Schabbat Schalomheraus. Das Buch mit dem Titel Schabbat Schalom – Echte Geschichten. Das wahre Leben. –von Moderatorin und Autorin Judith Fockner ist ab sofort im Advent-Verlag erhältlich.

    Schabbat Schalom – Echte Geschichten. Das wahre Leben.

    Freitagabends moderiert Judith Fockner regelmäßig die beliebte Hope TV-Sendung Schabbat Schalom und hat nun ganz im Stil der Sendung 38 kurze Geschichten mit passendem Bibeltext nicht nur zum Schauen, sondern auch zum Nachlesen verfasst. Die Geschichten sind mal bedrückend, mal verblüffend, mal ermutigend, aber vor allem berührend – sie bleiben im Kopf. „Der Schabbat trägt etwas in sich, das heute mehr denn je ersehnt wird: Schalom. Frieden. Aber wie kommt er in uns? Für mich durch gute, wahre Geschichten, die mein Herz für Gott öffnen und diese Geschichten möchte ich teilen“, so Judith Fockner.

    Ein besonderes Kooperationsprojekt
    Das Buch ist in Kooperation mit Hope Media Europe entstanden und somit ein weiteres Projekt, an dem der Advent-Verlag Lüneburg und Hope Media Europe zusammengearbeitet haben (u. a. geben die Medienhäuser viermal im Jahr gemeinsam das Hope Magazin heraus). „Ich freue mich, dass wir nun wieder in einem gemeinsamem Buchprojekt unsere Synergien und unterschiedlichen Expertisen nutzen konnten“, so Jessica Schultka, Leiterin des Advent-Verlags in Lüneburg. „Es ist großartig zu sehen, wie gemeinsam etwas Besonderes entsteht und so unsere beliebte Sendung durch dieses mitreißende Buch bereichert wird“, Klaus Popa, Vorstandsvorsitzender von Hope Media Europe.

    Über die Autorin
    Judith Fockner ist Theologin und Religionspädagogin. Seit 2017 schreibt und moderiert sie die Hope TV-Sendung Schabbat Schalom.Mit ihrem Mann Sven und ihren beiden Söhnen lebt die gebürtige Wienerin zurzeit in Hessen.

    Über die Advent-Verlag GmbH

    Seit 1895 ist der Advent-Verlag Lüneburg der offizielle Verlag der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland. Mit seinen Publikationen will der Verlag Orientierung in Sinn- und Lebensfragen geben. Sie sollen dazu anregen, über Gott nachzudenken und den biblischen Glauben authentisch im Alltag zu leben.

    Weitere Informationen gibt es unter advent-verlag.de.

  5. Das Medienzentrum Hope Media Europe startet „Fribos Dachboden“, einen Bibel-Fernkurs für Kinder, passend zur gleichnamigen Kindersendung auf dem christlichen Fernsehsender Hope TV. Der Fernkurs wurde für Kinder von fünf bis acht Jahren konzipiert. In sieben Einheiten entdecken diese als Brieffreundinnen und Brieffreunde von Fribo, dem lustigen Holzwurm aus dem Fernsehen, spielerisch die Bibel und beschäftigen sich dabei auch mit dem Leben von Jesus. Die Kinder lesen selbst in der Bibel, basteln, lösen Rätsel und stellen ihre Fragen an Fribo. Dabei werden sie von einem fachkundigen Team theologisch und pädagogisch begleitet.

    Bildschirmfreie Zeit
    Der Kinderkurs „Fribos Dachboden“ wurde von theologischen und pädagogischen Fachleuten entwickelt und wird bewusst nicht digital, sondern als Fernkurs in Papierform angeboten. „Es war uns wichtig, neben der TV-Serie, Kindern mit dem Fribo-Kurs eine bildschirmfreie Offline-Zeit anzubieten, in der Kinder auf kreative Weise die Bibel kennenlernen und Jesus als ihren Freund entdecken“, so Hartmut Wolf, Leiter des Bereichs „Hope Kurse“ bei Hope Media.

    Kostenlos oder gegen Spende
    Der Kurs „Fribos Dachboden“ ab über www.fribos-dachboden.de oder unter der Service-Telefonnummer 0800 46 33 68 64 kostenlos zu bestellen. Gegen eine Spende kann er auch als Unterrichtsmaterial in größerer Stückzahl für Schulklassen oder Kindergruppen in Kirchengemeinden bestellt werden.

    „Hope Kurse“ – kostenlose Fernkurse zu Bibel und Glauben
    Hope Kurse“ sind ein Angebot des christlichen Medienzentrums Hope Media Europe e.V. mit Sitz in Alsbach-Hähnlein. Seit 1948 bietet das Medienhaus kostenlose Fernkurse zu Bibel und Glauben im gesamten deutschsprachigen Raum an.

    Das Medienzentrum Hope Media Europe
    Zu Hope Media Europe (ehemals STIMME DER HOFFNUNG) mit Sitz in Alsbach-Hähnlein gehört auch der christliche TV-Sender Hope TV. Er ist Teil der internationalen Senderfamilie Hope Channel, die 2003 in den USA gegründet wurde und aus mittlerweile 52 nationalen Sendern besteht. Die Sendungen von Hope TV Deutsch sind zu empfangen über den Satelliten ASTRA, Vodafone-Kabel, einige regionale Kabelnetze und im Internet.

    Weitere Informationen unter: hopekurse.de; hopemedia.eu; E-Mail: info@hopemedia.de