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Adventistischer Pressedienst
  1. Bundesregierung soll sich für Konfliktlösung im Jemen einsetzen
    Acht im Jemen tätige deutsche Hilfsorganisationen haben Außenminister Heiko Maas aufgefordert, sich auf allen politischen Ebenen für eine Lösung einzusetzen, die das Wohl und die Rechte der Zivilbevölkerung im Jemen in den Vordergrund stellt. Gegenwärtig stünden 14 Millionen Kinder, Frauen und Männer, etwa die Hälfte der Bevölkerung des Landes, am Rande einer Hungersnot. Was sie jetzt am dringendsten benötigten, wäre ein sofortiges Ende der Kämpfe. Die katastrophale Nahrungsmittelknappheit im Jemen sei eine direkte Folge der strikten Beschränkungen der Kriegsparteien beim Zugang zu Lebensmitteln, Kraftstoff, medizinischen Importen und humanitärer Hilfe. Der Zusammenbruch des jemenitischen Rial und die unzureichenden oder fehlenden Gehaltszahlungen an Beschäftigte des öffentlichen Diensts trügen zur tragischen Situation bei. Angriffe auf die Zivilbevölkerung beenden Neben dem Einsatz für einen Waffenstillstand fordern die Hilfsorganisationen die Bundesregierung auf, die Konfliktparteien dazu zu drängen, ihre Angriffe auf die Zivilbevölkerung zu beenden und sich auf sofortige und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der humanitären Lage zu einigen. Dazu gehörten die Beseitigung von Hindernissen für den lebenswichtigen Zugang zu humanitären und kommerziellen Gütern überall im Land sowie die Vereinbarung eines Plans zur Bezahlung der öffentlichen Gehälter. Die Hilfsorganisationen Das Schreiben an den Bundesminister wurde unterzeichnet von den Geschäftsführern der humanitären Organisationen Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA, Aktion gegen den Hunger, Care, International Rescue Committee (IRC), Islamic Relief, NRC Flüchtlingshilfe, Oxfam und Save the Children.
    Bundesregierung soll sich für Konfliktlösung im Jemen einsetzen was first posted on November 20, 2018 at 4:58 pm.
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  2. USA: ADRA vergibt Auslands-Stipendien für Freiwilligentätigkeit
    Das globale Freiwilligenprogramm der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe „ADRA Connections“ bietet neue Stipendien für freiwillige Dienste im Ausland an. Wie das Hilfswerk mitteilte, soll dieses Programm jungen Menschen in den USA ermöglichen, durch Freiwilligenarbeit zur sozialen Entwicklung in unterschiedlichen Ländern beizutragen. „ADRA Connections“ rechnet von 2019 bis 2023 mit der Vergabe von 350 bis 400 Stipendien jährlich, die einen Teil der Kosten für den Freiwilligendienst im Ausland abdecken sollen. Die Stipendien reichen von rund 500 bis 1.200 US-Dollar, je nach Projekttyp und Land, in dem das Projekt stattfindet, so ADRA. Um ein Stipendium zu erhalten, müssten bestimmte Kriterien erfüllt sein. „ADRA Connections“ koordiniere jährlich 10 bis 15 Reisen, die auch ein Großbau-Projekt während der Sommersaison beinhalte, das Hunderte von Studenten aus den gesamten Vereinigten Staaten zusammenbringe. Rückläufigkeit von Freiwilligentätigkeit bei Studenten „Wir wollen die neue Generation junger Menschen herausfordern, sich stärker in den Dienst zu stellen, damit sie ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse von Gemeinwesen auf der ganzen Welt hat", sagte Adam Wamack, Geschäftsführer von „ADRA Connections“. Das Stipendienprogramm ziele darauf ab, einem anhaltenden Rückgang der Freiwilligentätigkeit unter jungen Erwachsenen entgegenzuwirken. Laut einer aktuellen Studie der University of Maryland nehme die Zahl von Freiwilligen bei unter 25-Jährigen weiter ab. Schüler der Gymnasialstufe und Hochschul-Studenten würden die niedrigste Rate an Freiwilligentätigkeit aufweisen.
    USA: ADRA vergibt Auslands-Stipendien für Freiwilligentätigkeit was first posted on November 18, 2018 at 12:39 pm.
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  3. Brände in Kalifornien: auch Adventisten betroffen
    Behördenangaben zufolge hat das verheerende Lauffeuer in Kalifornien/USA, das sogenannte „Camp Fire“, unter anderem 56 Menschenleben in der Kleinstadt Paradise gefordert. Wie der unabhängige journalistische Dienst Adventist Today (AT) berichtet, sind unter den rund 8.800 zerstörten Gebäuden in und um Paradise auch das Kirchengebäude der Siebenten-Tags-Adventisten im Ort sowie ein Teil der adventistischen Schule. Das Krankenhaus Adventist Health Feather River (AHFR) erlitt einige Schäden an seinem unteren Stockwerk, aber der Kern des Gebäudes sei in einem sehr guten Zustand. Evakuierung von Patienten mit Privatfahrzeugen Da sich das Lauffeuer mit großer Geschwindigkeit dem AHFR-Krankenhaus genähert habe, sei von der AHFR-Leitung die sofortige Evakuierung angeordnet worden, so Courtney Rasmussen, Kommunikationsverantwortlicher am Adventist Health Feather River-Krankenhaus in Paradise. Da man nicht auf Rettungsfahrzeuge haben warten können, hätten die Angestellten des Krankenhauses versucht, die Patienten in ihren Privatfahrzeugen aus der Gefahrenzone zu bringen. Fast alle Bewohner von Paradise haben ihre Häuser verloren Alle Häuser der adventistischen Pastoren in Paradise ebenso wie jene der Pastoren in Orland/Willows und Magalia seien zerstört worden, berichtete AT unter Berufung auf die regionale Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordkalifornien. Das Feuer zerstörte ebenso die Häuser der meisten Lehrer der adventistischen Schule Paradise Adventist Academy. Rasmussen, dessen Haus auch durch den Brand zerstört wurde, sagte, dass die überwiegende Mehrheit der rund 600 Mitarbeitenden im Krankenhaus ebenso ihre Häuser verloren hätten. Laut AT seien bisher keine Todesfälle von Adventisten gemeldet worden.
    Brände in Kalifornien: auch Adventisten betroffen was first posted on November 16, 2018 at 1:12 pm.
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  4. Zusammenarbeit durch gegenseitiges Vertrauen
    Die Präsidenten der regionalen Kirchenleitungen (Vereinigungen) der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland haben anlässlich ihrer Beratungen vom 12. bis 14. November in Friedensau bei Magdeburg einstimmig bekräftigt, dass die Grundlage der nationalen und internationalen Zusammenarbeit auch weiterhin „das gegenseitige Vertrauen und die Verbundenheit in Jesus Christus sein soll“. Sie nahmen damit Stellung zum Beschluss des Exekutivausschusses der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz, GC-ExCom) vom 14. Oktober 2018, wie mit Regelverstößen von adventistischen Kirchenleitungen verfahren werden soll, die nicht in Übereinstimmung mit Beschlüssen der Weltkirchenleitung sind. Disziplinarmaßnahmen möglich Mit 185 zu 124 Stimmen sowie zwei Enthaltungen hatte der GC-ExCom das Dokument mit dem Titel „Beachtung und Durchführung der Beschlüsse der Generalkonferenz-Vollversammlung [Weltsynode] und des Exekutivkomitees der Generalkonferenz [Weltkirchenleitung]“ angenommen. Aufgrund des beschlossenen Dokuments kann der Verwaltungsausschuss eines Verbandes oder einer Vereinigung (überregionale und regionale Kirchenleitung) Regelverstöße offiziell ermitteln und der jeweils nächsthöheren Dienststelle berichten. Werde keine Lösung auf der nächstgelegenen Verwaltungsebene gefunden, könne der Verwaltungsausschuss der Generalkonferenz (GC-AdCom) die Angelegenheit an einen von fünf Beratungsausschüssen, die als „Ausschüsse zur Aufsicht der Einheit“ bezeichnet werden, zur Prüfung verweisen. Sollten abweichende Beschlüsse nicht rückgängig gemacht bzw. keine Lösungsvorschläge unterbreitet werden, könne der Einheits-Ausschuss Empfehlungen für Disziplinarmaßnahmen gegen den Präsidenten der abweichenden Verwaltungseinheit abgeben. Dieses Verfahren zur Schlichtung kirchlicher Angelegenheiten war durch die Diskussion um die Ordination von Frauen zum Pastorendienst ausgelöst worden. Obwohl sich die adventistischen Weltsynoden von 1995, 2000 und 2015 mehrheitlich gegen die Frauenordination entschieden haben, gibt es inzwischen regionale und überregionale Kirchenleitungen (Vereinigungen und Verbände), die Pastorinnen ordiniert haben und die damit nicht in Übereinstimmung mit den Beschlüssen der Generalkonferenz-Vollversammlungen sind. Sensibler Umgang mit Gewissensfragen Die Präsidenten der deutschen Vereinigungen betonen in ihrer kurzen Stellungnahme: „Die Grundlage der Konfliktbearbeitung bilden weiterhin ein partnerschaftliches Miteinander, geistliche Werte, Vertrauen und Respekt, das direkte Gespräch sowie der Geist des Evangeliums.“ Vielfalt sei nicht Bedrohung der Einheit, sondern deren Voraussetzung. Dazu gehöre ein sensibler Umgang mit Gewissensfragen in den adventistischen Kirchengemeinden. „Unser Umgang miteinander soll die Größe und den Reichtum Gottes widerspiegeln.“ Einigkeit herrsche in der Überzeugung, „dass wir […]
    Zusammenarbeit durch gegenseitiges Vertrauen was first posted on November 14, 2018 at 10:11 pm.
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  5. 7. MEDIA-DAY der Adventisten: „Brauchen Medien Ethik?“
    Unter dem Motto „Brauchen Medien Ethik?“ fand am 11. November im europäischen Medienzentrum Stimme der Hoffnung e.V. in Alsbach-Hähnlein der 7. MEDIA-DAY der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten statt. Das Event will adventistischen Medienschaffenden und Medieninteressierten aus den Bereichen Video, Audio, Design, Fotografie, Text/Print, Journalismus, Kommunikation und Internet aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Austausch- und Vernetzungsplattform bieten. Bilder als „schnelle Schüsse ins Gehirn“ Dr. phil. Bojan Godina, Medienpädagoge und Theologe sowie Autor mehrerer Bücher, sprach als Gastredner über den Umgang mit Wahrheit und Fiktion in der Medienwelt. In den Medien gehe es ums „Wettrennen um die Aufmerksamkeit“ der Konsumenten, welches die Säulen unserer Gesellschaft zerstöre, so Godina. Der Verhaltens-wissenschaftler Werner Kroeber-Riel habe seine Studien zur Bildwirkung folgendermaßen zusammengefasst: „Bilder sind schnelle Schüsse ins Gehirn“, zitierte Godina, da Bilder ohne Filter aufgenommen würden. Bilder könnten auf diese Weise ihre Wirkung unmittelbar erzielen, ohne eine filternde beziehungsweise kritische Instanz dazwischen. Dies mache sich die Werbewirtschaft mittels des Neuromarketings zu Diensten. Godina forderte die Zuhörenden auf, Wahrheitsaufklärung und erbauliche emotionale Beeinflussung zu leisten. Alles müsse dabei echt sein. Weder Text noch Bild dürften manipuliert und Menschen nicht durch Spott abgewertet werden. Ethische Medienprobleme seien nur ein Schatten einer größeren problematischen Realität. Es gelte, die vierte Macht im Staat, die Medien, zu verstehen und zu achten, aber nicht zu missbrauchen. Project Slam Die rund 90 Teilnehmenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind mehrheitlich in den Bereichen Film, Fernsehen, Radio, Design, Fotografie, Journalismus, Kommunikation und Internet tätig. Im „Project Slam“ nutzten 17 von ihnen die Möglichkeit, ihre Projekte in Beiträgen von jeweils zehn Minuten Dauer vorzustellen. Viele dieser Projekte drehten sich um die Frage, wie im Medienzeitalter die gute Nachricht von Jesus Christus säkularisierten Zeitgenossen mittels heutiger Technik vermittelt werden kann. MEDIA-DAY-Preis Mit dem MEDIA-DAY-Preis wurde dieses Jahr Darleen Besmann ausgezeichnet, die auf YouTube den Kanal „MultiMOMS“ mit wöchentlichen Videos für […]
    7. MEDIA-DAY der Adventisten: „Brauchen Medien Ethik?“ was first posted on November 13, 2018 at 11:56 am.
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